Krisen im Jugendalter

Krisen im Jugendalter sind normal. Sie dienen der persönlichen Entwicklung, insofern eine erfolgreiche Bewältigung stattfindet. Krisen können aber auch zu einer Belastungssituation führen, aus der die jeweils Betroffenen kaum mehr einen Ausweg sehen. Krisensituationen führen dann unweigerlich zu psychosomatischen Folgen, Depression, im schlimmsten Fall zum Suizid.

Studentische Mentoren sind "krisenerfahren" - sie haben ihr Leben bereits ein Stück weit gemeistert, verfügen über Erfahrungen, die sie selbst über die Schulzeit hinweg begleitet haben. Sie befinden sich in einer Qualifizierungsphase als zukünftige Lehrerinnen und Lehrer, die es tagtäglich im Beruf mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben werden, die nicht einfach nur "funktionieren", sondern es werden Individuen sein, die vielfältige persönliche Schwierigkeiten mit in die Schule tragen werden.

Die Initiative "Bündnis Zukunft - Kinder brauchen Perspektiven" leistet neben Hilfeangeboten für Kinder und Jugendliche auf der Ebene der universitären Lehrerbildung eine wichtige berufsqualifizierende Professionalisierung bezogen auf die Ausprägung und Habitualisierung fallorientierter Kompetenzen, die im Praxisfeld Schule tagtäglich gebraucht werden.


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